Ausserdem hat die Gesundheitsförderung Schweiz ein auf sechs Qualitätskriterien basierendes Gesundheitsmanagementsystem für Unternehmen entwickelt. Diese Kriterien helfen dem Unternehmen bei der Gestaltung eines modernen Gesundheitsmanagements und der Beurteilung seiner Fortschritte auf dem Weg dorthin. Unternehmen, welche die sechs Kriterien erfüllen, werden mit dem Label «Friendly Work Space» ausgezeichnet. Mehr Informationen
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2. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz |
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Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer sind im Wesentlichen gesetzlich geregelt. Die entsprechenden Gesetzesbestimmungen beziehen sich auf die physische und psychische Gesundheit sowie auf die Sicherheit aller im Unternehmen tätigen Personen.
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2.0 Bestimmungen des Arbeitsgesetzes |
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Seit dem 1. Januar 2000 gelten in UVG-versicherten Unternehmen die Anforderungen der EKAS-Richtlinie über den Beizug von Arbeitsärzten und anderen Spezialisten der Arbeitssicherheit (ASA-Richtlinie). Die Richtlinie basiert auf dem Unfallversicherungsgesetz und der Verordnung über die Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten (VUV). Worum geht es dabei?Dank den basierend auf diesen Anforderungen zu treffenden Massnahmen sollen in der ganzen Schweiz Unfälle und Krankheiten am Arbeitsplatz vermieden und damit volkswirtschaftliche Kosten eingespart werden. Die ASA-Richtlinie fasst die wichtigsten Anforderungen auf dem Gebiet der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes zu einem effizienten Sicherheitssystem zusammen. Für den Arbeitgeber und die Sicherheitsfachkräfte ist dieses System ein praktisches Instrument, damit sie ihre Verantwortung wahrnehmen und die Sicherheit und Gesundheit im Unternehmen kontinuierlich verbessern können. Die Methode basiert in erster Linie auf dem Engagement des Arbeitgebers für sichere und gesunde Arbeitsplätze und seinem Willen, die ASA-Anforderungen im Arbeitsalltag umzusetzen. Mehr Informationen zur ASA-Richtlinie
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2.4 Mutterschaft und Arbeitstätigkeit |
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Das SECO (Staatssekretariat für Wirtschaft) hat auf seiner Webseite ein vollständiges Dossier zum Thema Mutterschutz angelegt. In der rechten Spalte können verschiedene Publikationen sowie Informationen zu den rechtlichen Grundlagen heruntergeladen werden. Beispiel:Das Universitätsspital Lausanne (CHUV) hat in Zusammenarbeit mit der Groupe Mutuel eine Informationsbroschüre für seine Mitarbeiterinnen verfasst. Darin informiert das CHUV über die verschiedenen Möglichkeiten, Mutterschaft und Arbeit miteinander in Einklang zu bringen. Mehr dazu in der Broschüre (auf Französisch) im entsprechenden Artikel unserer Corporate NewsMamagendaDiese Website wird von Travail.Suisse angeboten und umfasst Informationen für den Arbeitgeber, die Angestellte und den zukünftigen Vater. Ausserdem enthält sie eine Agenda zur Begleitung schwangerer Mitarbeiterinnen. Die Agenda kann genutzt werden, sobald die Mitarbeitende und ihr Vorgesetzter/ihre Vorgesetzte ein entsprechendes Konto auf www.mamagenda.ch eröffnet haben. |
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Verschiedene offizielle Einrichtungen setzen sich aktiv mit Prävention auseinander; Ihre Kampagnen und Tools können oft auch in anderen Unternehmen erfolgreich umgesetzt werden. Sicherheit am ArbeitsplatzSAFE AT WORK Unter diesem Label wurden mehrere Präventionskampagnen lanciert. Ziel der SAFE AT WORK-Kampagnen ist die Umsetzung des Projekts "Vision 250 Leben" in bestimmten Wirtschaftsbranchen wie Gastgewerbe, Innenausbau, Vertriebs- und Lagerunternehmen sowie in der öffentlichen Verwaltung. Die EKAS (Eidgenössische Koordinationskommission für Arbeitsicherheit) führt Präventionskampagnen durch und gibt auf ihrer Internetseite mehr Informationen über laufende Kampagnen, Rubrik Aktuell/Kampagnen und die entsprechenden Videos, Rubrik Aktuell/Ekas Filme. Die EKAS stellt auch verschiedene Präventionstools in der Rubrik Dokumentation/Bestellservice. Die EKAS arbeitet bei bestimmten Kampagnen mit der Suva zusammen. Sicherheit in der FreizeitDie Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu lanciert regelmässig Kampagnen zur Verhütung von Nichtberufsunfällen. Ausserdem bietet die bfu spezifische Dienstleistungen für Unternehmen. Auch der SVV (Schweizerischer Versicherungsverband) unterstützt verschiedene Präventionsaktionen. Die Suva organisiert in Koordination mit der bfu regelmässig Kampagnen für die Verhütung von Nichtberufsunfällen.
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3. Stress und psychische Gesundheit am Arbeitsplatz |
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Praktische HilfsmittelGesundheitsförderung Schweiz stellt Unternehmen, die Projekte im Bereich Stressmanagement entwickeln möchten, das Instrument S-Tool zur Verfügung. S-Tool ist ein internetbasierter Fragebogen, der mit wenig Aufwand einen detaillierten Überblick über die Stressfaktoren im Unternehmen gibt. So werden gezielte Massnahmen zur Stressprävention getroffen, deren Wirksamkeit später gemessen werden können. Die Selbsteinschätzung liefert Informationen zu subjektiv erlebten Belastungen, zu den persönlichen Ressourcen der Mitarbeitenden sowie zu ihrem momentanen Befinden. Mehr zu diesem ToolAuf der Website www.stressnostress.ch finden Sie ebenfalls allgemeine Informationen zum Thema Stress und den Massnahmen, die im Unternehmen von jedem Mitarbeitenden getroffen werden können, sowie zwei Checklisten für Mitarbeitende und Führungsverantwortliche zum Erfassen von Stress am Arbeitsplatz. Die deutsche BKK hat auch eine Praxishilfe "Psychisch krank im Job - was tun?" veröffentlicht. Sie bietet insbesondere Führungskräften und Personalverantwortlichen Orientierung und fachpraktische Informationen zum Umgang mit psychisch erkrankten Mitarbeitern. Diese Broschüre gibt einen Überblick über Belastungsfaktoren, Krankheitsbilder und ihre Auswirkungen im Betrieb sowie Handlungsmöglichkeiten in akuten Situationen. Zur Broschüre
Das Deutsches Netzwerk für betriebliche Gesundheitsförderung veröffentlicht auch folgende Praxisinstrumente: Übersicht
- Kein Stress mit dem Stress: Eine Handlungshilfe für Führungskräfte
- Kein Stress mit dem Stress: Eine Handlungshilfe für Beschäftigte
- Qualitätskriterien fund Selbsteinschätzungsinstrument für das betriebliche Gesundheitsmanagement im Bereich der psychischen Gesundheit
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Der Lehrstuhl für "occupational health and safety" von der Universität Laval (Canada) hat 3 Broschüre über psyschische Gesundheit am Arbeitsplatz veröffentlicht.Zu den Broschüren (auf english)Weitere Ressourcen und Informationen zu Themen wie psychische Gesundheit am Arbeitsplatz, Anerkennung und Gewalt finden Sie auf www.cgsst.com
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